{"id":130,"date":"2012-11-18T12:16:56","date_gmt":"2012-11-18T11:16:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.geroborrmann.de\/wp\/?p=130"},"modified":"2015-12-28T08:23:26","modified_gmt":"2015-12-28T07:23:26","slug":"ressourcenplanung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.geroborrmann.de\/wp\/2012\/11\/18\/ressourcenplanung\/","title":{"rendered":"Ressourcenplanung"},"content":{"rendered":"<h1>Ressourcenplanung in der \u00f6ffentlichen Finanzwirtschaft<\/h1>\n<h2>&#8211; Aktuelle Anmerkungen zur Haushaltsaufstellung 2013 der Sozialversicherung &#8211;<\/h2>\n<p>Der Beitrag zeigt volkswirtschaftliche, betriebswirtschaftliche und nunmehr auch EU Dimensionen der Haushaltsplanung der einzelnen Tr\u00e4ger auf.<\/p>\n<p>Im Einzelnen stellt der Beitrag folgende Fragen:<\/p>\n<div class=\"wc-shortcodes-accordion wc-shortcodes-item wc-shortcodes-accordion-collapse wc-shortcodes-accordion-layout-box\" data-behavior=\"leaveopen\" data-start-state=\"collapse\">\n<div class=\"wc-shortcodes-accordion-trigger \"><a href=\"#\">weiterlesen<\/a><\/div>\n<div class=\"wc-shortcodes-accordion-content-wrapper\">\n<div class=\"wc-shortcodes-accordion-content wc-shortcodes-content\">\n<ul>\n<li>Wie wirken Aufsichtsbeh\u00f6rden und BRH auf die Haushaltsplanung der Sozialversicheungstr\u00e4ger ein?<\/li>\n<li>Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen dem einzelnen Haushalt und gesamtwirtschaftlichen Daten und den Vorgaben der EU?<\/li>\n<li>Wann sind Mittel etatreif ?<\/li>\n<li>Kann die Nichtanwendung neuer betriebswirtschaftlicher Analyseinstrumente, wie Benchmarking und Personalbedarfsermittlungen, die entsprechende Mittelveranschlagung unzul\u00e4ssig machen?<\/li>\n<li>Inwieweit d\u00fcrfen Externe, wie Wirtschaftspr\u00fcfer bei der Haushaltsplanung mitwirken und<\/li>\n<li>sollte die H\u00f6he der Verwaltungskosten in st\u00e4rkerem Masse von den Tr\u00e4gern bestimmt werden?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Aufstellung des Haushaltsplans ist nicht nur ein interner Meinungsbildungsprozess des jeweiligen Sozialversicherungstr\u00e4gers.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"wc-shortcodes-accordion-trigger \"><a href=\"#\">Zusammenfassung<\/a><\/div>\n<div class=\"wc-shortcodes-accordion-content-wrapper\">\n<div class=\"wc-shortcodes-accordion-content wc-shortcodes-content\">Der Beitrag enth\u00e4lt folgende Zusammenfassung und Thesen zu folgenden Themen:<\/p>\n<ol>\n<li>Staatliche Mitwirkung : Die staatliche Mitwirkung stellt keine aufsichtsrechtliche Ma\u00dfnahme im Sinne einer pr\u00e4ventiven Staatsaufsicht dar, sondern ist erg\u00e4nzender Teil der Auf- und Feststellungsphase des Haushalts , in dem Pr\u00fcfungsma\u00dfst\u00e4be differenziert f\u00fcr einzelne Versicherungszweige und \u2013tr\u00e4ger gesetzlich vorgegeben sind.<\/li>\n<li>Der Einfluss des BRH in der Haushaltsaufstellung: Die Pr\u00fcfungsergebnisse des BRH und der \u201eWandel der Rechnungshofkontrolle\u201c von der pr\u00fcfenden Kritik zur gezielten Beratung d\u00fcrften in der staatlichen Mitwirkung im Haushaltsverfahren wachsende Bedeutung gewinnen.<\/li>\n<li>Volkswirtschaftliche Dimension der Haushalte der Sozialbersicherungstr\u00e4ger: Die Haushaltsdaten der Sozialversicherungstr\u00e4ger sind wesentlicher Bestandteil des Bruttoinlandsprodukts und werden von volkswirtschaftlichen Grundannahmen wesentlich bestimmt.<\/li>\n<li>Der Finanzierungssaldo der Sozialversicherung als Modul einer sich bildenden Haushaltsunion? Da zum Finanzierungssaldo des Gesamtstaates auch der Finanzierungssaldo der Sozialversicherung geh\u00f6rt, ist er in Berechnung, ob der im EU-Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakt vorgegebene Referenzwert von 3,0% des BiP eingehalten ist, zu ber\u00fccksichtigen. Ein positiver Finanzierungssaldo verringert das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit; umgekehrt wird bei einem Abbau der R\u00fccklage das gesamtwirtschaftliche Finanzierungsdefizit erh\u00f6ht. Damit lassen sich erste Ans\u00e4tze zu einer Haushaltsunion erkennen.<\/li>\n<li>Etatreife als Voraussetzung der Veranschlagung der Mittel : Zur Feststellung der Etatreife bei Gesetzesentw\u00fcrfen \u00fcber gesetzliche Leistungen ist eine realistische Prognose zu deren Inkrafttreten erforderlich.<\/li>\n<li>Etatreife und betriebswirtschaftliche Analyseinstrumente : Die Instrumentalisierung betriebswirtschaftlicher Element als Voraussetzung der Etatreife darf nicht zu einem Versto\u00df gegen die Haushaltsgrunds\u00e4tze der Vollst\u00e4ndigkeit und der Haushaltswahrheit f\u00fchren.<\/li>\n<li>Wirtschaftspr\u00fcfer als steuernde Kontrolleure in der Haushaltsaufstellung? Durch Beratungsaufgaben gem\u00e4\u00df \u00a7 2 WPO darf der rechnungspr\u00fcfender Wirtschaftspr\u00fcfer einer gesetzlichen Krankenkasse nicht als Akteur im Haushaltsaufstellungsverfahren eingeschaltet werden.<\/li>\n<li>Budgetierung der Verwaltungskosten : Regulative zur Begrenzung der Verwaltungs- und Verfahrenskosten in der \u00f6ffentlichen Finanzwirtschaft sind neben der Selbstgestaltung: Politik, BRH und \u00d6ffentlichkeit sowie der Bund, soweit er die Verwaltungskosten zu erstatten hat. Das betriebswirtschaftliche Regulierungsinstrument der Gewinnminderung kann bei Begrenzung der Verwaltungs- und Verfahrenskosten der Sozialversicherung nicht greifen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>Fundstelle: WZS 2012 Seite 333, http:\/\/www.wzsdigital.de\/inhalt.html<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ressourcenplanung in der \u00f6ffentlichen Finanzwirtschaft &#8211; Aktuelle Anmerkungen zur Haushaltsaufstellung 2013 der Sozialversicherung &#8211; Der Beitrag zeigt volkswirtschaftliche, betriebswirtschaftliche und nunmehr auch EU Dimensionen der Haushaltsplanung der einzelnen Tr\u00e4ger auf. Im Einzelnen stellt der Beitrag folgende Fragen: weiterlesen Wie wirken Aufsichtsbeh\u00f6rden und BRH auf die Haushaltsplanung der Sozialversicheungstr\u00e4ger ein? 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